Was ist eine Landingpage?
Eine Landingpage ist eine fokussierte Einzelseite mit genau einem Ziel: Anfrage, Kauf, Anmeldung oder Download. Sie hat keine ablenkende Navigation, keine zehn Unterseiten — nur einen klaren Weg zur Conversion.
Typische Anwendung: Sie schalten Google Ads für eine bestimmte Leistung. Statt auf Ihre allgemeine Website zu führen, leiten Sie auf eine Landingpage, die genau zu dieser Suche passt — und damit deutlich höhere Conversion-Raten erzielt.
Aufbau einer guten Landingpage
Oben: eine klare Headline, die das Versprechen in einem Satz transportiert. Darunter: ein Hero-Bild oder Video, das das Versprechen visuell unterstützt. Direkt sichtbar: ein primärer Call-to-Action ('Termin buchen', 'Anfrage senden').
Darunter: Vorteile in drei bis fünf Punkten. Soziale Beweise (Logos, Testimonials, Zahlen). Häufige Einwände als FAQ. Und am Ende noch einmal: derselbe Call-to-Action. Keine Ablenkungen, keine Footer-Links zu anderen Themen.
Die wichtigsten Fehler
Erstens: Zu viel wollen. Eine Landingpage, die fünf verschiedene Conversion-Ziele verfolgt, konvertiert für keines davon gut.
Zweitens: Zu lange Formulare. Jedes zusätzliche Feld senkt die Conversion-Rate. Fragen Sie nur ab, was Sie wirklich brauchen.
Drittens: Fehlendes Tracking. Ohne sauberes Conversion-Tracking wissen Sie nicht, was funktioniert. A/B-Tests sind ohne Daten unmöglich.
Wann brauche ich eine Landingpage?
Wenn Sie bezahlte Kampagnen schalten (Google Ads, Meta Ads). Wenn Sie eine bestimmte Aktion oder Leistung promoten. Wenn Sie ein Lead-Magnet anbieten (Whitepaper, Webinar). Oder wenn Sie eine neue Zielgruppe gezielt ansprechen wollen.
Für die allgemeine Markenpräsenz bleibt die Firmenwebsite — Landingpages sind ergänzend, nicht ersetzend.
Fazit
Gut gemachte Landingpages erreichen Conversion-Raten von 5 % bis 30 % — gegenüber 1 % bis 3 % bei klassischen Websites. Wer Ads schaltet oder gezielt Anfragen generieren will, kommt an Landingpages nicht vorbei.
